Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Shōwa-Zeit1930
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Gerahmtes Nihonga, Tusche und Farben auf Seide
- Abmessungen
- Blattmaß: 62,3 x 87,5 cmRahmenaußenmaß: 105 x 130,5 x 5,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1249804
Objektbeschreibung
Der in der Präfektur Gifu geborene Kawai Gyokudō studierte Malerei zuerst bei den bedeutenden Vertretern der Shijō-Schule in Kyoto, Mochizuki Gyokusen (1834–1913) und Kōno Bairei (1844–1895). Tief beeindruckt von den Werken des zwei Generationen älteren Kano-Malers Hashimoto Gahō (1835–1908), die er bei der 4. Landesausstellung im Jahre 1895 gesehen hatte, ging Gyokudō nach Tokyo, um sich dort Gahō anzuschließen. Unter dessen Führung trat er der Japanischen Malakademie (j. Nihon Bijutsuin) bei und stellte mehrfach bei den seit 1907 jährlich abgehaltenen, offiziellen Regierungsausstellungen (j. Bunten) aus. Gyokudō harmonisierte die gegensätzlichen Malstile der Kyoto- und der Tokyo-Schule der neo-traditionellen Malerei (j. Nihonga) zu einem individuellen Ausdruck. So auch in dieser Darstellung einer Ideallandschaft. Sie verbindet die dynamische Auffassung der Felsen in der Art der Kano-Schule mit der weichen Tuschestimmung der herbstlichen Bäume in der Shijō-Tradition Kyotos.
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Museum für Asiatische Kunst
E-Mail:
aku@smb.spk-berlin.de