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Ident. Nr.: A (30 C 4)

ObjID: obj:1255551

Details (Expert)

Datierung
19. Jh.
Abmessungen
Höhe x Breite: 6,5 x 11,5 cm

Objektbeschreibung

Die Florschnalle besteht aus zwei unterschiedlichen mehrschichtig gewölbten Filigranpalmetten mit Haken und Öse, die nicht zusammengehören. Haken und Öse sind unter einer Filigranblüte mit Steinrosette verborgen. Bis auf die Steinverzierungen stimmen die Palmetten im Aufbau überein. Alle größeren Mittelsteine sind rot. Die Steine der Mittelrosette sind alternierend grün und farblos. Die Steine der Schnalle mit Öse sind türkis, die der mit Haken sind farblos und grün.

Florschnallen bestehen grundsätzlich aus zwei gewölbten plastischen Filigranpalmetten mit Glassteinen, die unter einer Filigranblüte mit Haken und Öse rückseitig miteinander verbunden sind.
Sie wurden eng am Hals getragen und verbanden die Enden eines schwarzen Tuches oder Samtbandes miteinander.

Feingehaltszeichen 3 (Klein Nr. 18) und Beschau Gmünd nicht bei Klein. C.

Literatur:
Sigfried Kehmann: "Deutsche Volkskunst", Seite 18
Konrad Hahm: Deutsche Volkskunst (Jedermann), Abb. 77 Dort ist die Schnalle noch einheitlich, während jetzt der Ösenteil von einer anderen Schnalle stammt.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."