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Modell 81

Ident. Nr.: N (6 A 17) 548/1992

ObjID: obj:1311939

Details (Expert)

Beteiligte
Deutsche Werkstätten Hellerau (1898),
Hersteller*in
Alexander von Salzmann (25.1.1874 - 3.3.1934),
Entwerfer*in
Datierung
1921
Material / Technik
Kiefer, Schleiflack weiß
Abmessungen
Länge x Breite: 200 x 200 cm

Objektbeschreibung

Zwei Betten mit erhöhtem, gewölbtem Kopf- und niedrigerem, geraden Fußteil. Aufgeleimte Schnitzereien in Form von Blumenvasen.
Angeschafft zur Hochzeit der Eltern des Vorbesitzers: Charlotte Klara Gertrud Jung, geb. Schulz (geb. 1896 in Stolpe / Niederbarnim, Gutsassistentin) mit Frank George Jung, (geb. 1893 in Brooklyn USA, Steuersekretär) am 30.05.1921.
Original-Auftragsbestätigung ebenfalls vorhanden, dazu ein Hochzeitsfoto und zwei Tischkarten von der Hochzeit. (befinden sich bei den Erwerbungsakten im Sekretariat unter "Jung")
Die Möbel (Schlafzimmer 81) wurden nach einem Entwurf von Alexander von Salzmann in den Deutschen Werkstätten Hellerau bei Dresden angefertigt.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."