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Maharaja Ranbir Singh von Kashmir

Ident. Nr.: VIII C 1825

ObjID: obj:1349130

Details (Expert)

Beteiligte
John Burke (1860-1900),
Fotograf*in
Emil Riebeck (11.6.1853 - 22.6.1885),
Sammler*in
Datierung
1868 - 1876
Geografische Bezüge
Indien,
Land
historische Bezeichnung: Kaschmir,
Fürstentum
Material / Technik
auf Karton aufgezogen
Abmessungen
Bildformat (Foto): 27 x 21 cm

Objektbeschreibung

Maharaja Ranbir Singh posiert auf einem Thron, sein rechter Fuß ist auf einer Thronbank gestützt. Diese königlich-prunkvollen Gegenstände weisen darauf hin, dass die Aufnahme im Palast gemacht wurde und nicht im Studio. Seine rechte Hand hält ein prunkvolles Schwert, in seiner Gürtelbinde steckt ein Dolch. Sein Umhang ist mit Perlen reich bestickt, um den Hals trägt mehrere Perlenketten. Das Tragen des auf dem Turban angesteckten Sarpech (Turbanornament, Federnadel) war das alleinige Vorrecht des Herrschers, seines direkten Gefolgsmannes und seines Pferdes. Maharaja Ranbir Singh von Kashmir (1829-1885), Maharaja von Jammu und Kashmir von 1856 bis zu seinem Tod 1885. Großer Gelehrter der persischen Sprache, Pashtu, Sanskrit und Englisch. Er förderte den Tempelbau in Jammu und reformierte u.a. das von seinem Vater etablierte, interne Postwesen und führte die ersten Briefmarken in Kaschmir ein. Er heiratete fünf mal und hatte 6 Kinder, davon vier Söhne.

Ganzkörperportrait des Maharaja Ranbir Singh, siehe auch VIII C 1829

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.