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Ident. Nr.: A (30 L 6)

ObjID: obj:1358166

Details (Expert)

Datierung
19. Jh.
Abmessungen
Höhe x Breite: 22,5 x 7,4 cm

Objektbeschreibung

Der gehickte Stiel des Haarpfeils und der oberwärts vergoldete, rautenförmige Kopf sind aus einem Blech geschnitten. Der Plattenrand ist etwas gebogt und gepunzt. Eine stark gewölbte, lichte Filigranrosette trägt einen Kranz roter Steine und einen Kranz Rosettenplättchen. In der Mitte befindet sich eine vergoldete Filigranblüte und darin eine blaugestreifte Emailblüte, in deren Zentrum sich ein roter Stein in Konturblütenfassung befindet.
Auf dem Schaft ist die Marke "Z.St." (Zeno Stedelin) und ein Beschauzeichen eingestempelt.

Literatur:
Jenny Schneider, Schweizer Trachtenschmuck, S. 8: Marke Z.ST. ist wohl in Zeno Stedelin aufzulösen; S. 13, Der Stielrand ist "gehickt".

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."