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Königin mit neugeborenem Prinzen

Ident. Nr.: I C 39789

ObjID: obj:1371012

Details (Expert)

Datierung
Anfang 20. Jahrhundert
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 115 x 72 cm

Objektbeschreibung

Beschreibung Chr. Velder:
Königin mit neugeborenem Prinzen; durch Königskrone und Prunkgewand als Königin charakterisiert; knieende Haltung deutet Demut an.

Erzählung Chr. Velder:
1.
In Urzeiten schon entzündete sich die Fehde zwischen den Göttern und den Dämonen. Die Mächte des Dunkels versuchten, die Herren des Lichts zu bezwingen. Mit tausend Listen kämpfte das Böse gegen das Gute.
Da befahl der höchste der Götter, Phra Isuan , dem Gott Phra Narai, auf der Menschenwelt die Wiedergeburt zu suchen.
Und so geschah es, dass dem greisen Könige Thotsarot in Ayuthaya, im Mittelpunkt der Welt, von seiner Gattin Kaosuriya ein allerliebstes Knäblein geboren wurde, Phra Ram. Ihm war es beschieden, dereinst der mächtigste König im ganzen Erdenrund zu sein.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.