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Der Weihnachtsmann

Ident. Nr.: N (47 B) 75/2009

ObjID: obj:1376748

Details (Expert)

Beteiligte
Klaus-Dieter Pavel (geb. 1941),
Entwerfer*in
Datierung
1973
Geografische Bezüge
Material / Technik
Pappe, Farbdruck, Perforation
Abmessungen
Höhe x Breite: 35 x 25 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiger Vorweihnachtskalender. Das Motiv zeigt einen Weihnachtsmann mit rotem Mantel, weißem Bart, Rute, Sack und schwarzen Stiefeln. Blauer Hintergrund, unten Eisenbahn mit vier Hängern, oben stilisierte Zweige, außerdem Geschenke, gelber Vogel, Bretzel. Ein Türchen unten neben der Lok fehlt. Der randlose Kalender ist nicht signiert.
Auf der Rückseite ist das Gedicht "Der Weihnachtsmann" (Text: Werner Gestell, Mühlenbeck) mit einer Gebrauchsanweiseung für den Kalender und dem Vorschlag, den Weihnachtsmann am 24. auszuschneiden und mit einem Faden am Weihnachtsbaum aufzuhängen.
(Der Kalender wird als Vorweihnachtskalender bezeichnet.)
Herausgeber: Verlag VEB Bild und Heimat Reichenbach/Vogtl.
Idee und Entwurf: Klaus-Dieter Pavel, Berlin; Text: Werner Gestell, Mühlenbeck; Druck: Ostsee-Druck Rostock A 38/73 BTM EVP: 0,70 M
(dünn mit Bleistift alte Buchette Nr. 290)

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."