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Medizinbuddha

Ident. Nr.: I D 46366

ObjID: obj:137752

Details (Expert)

Beteiligte
Horst Golze (1985),
Vorbesitzer*in
Ostasiatische Sammlung (1951),
Vorbesitzer*in
Datierung
Qing (Mandschu) –Dynastie (Mitte)
Geografische Bezüge
China,
Land
Abmessungen
Objektmaß: 46,5 x 34 x 25 cm
Gewicht: ca. 10 kg
Erwerbung
Überweisung 1992

Objektbeschreibung

Der in Diamanthaltung sitzende Buddha hält vor sich in der Linken einen Mörser mit drei Myrobalame-Früchten; in der Rechten mit der Geste der Gabengewährung eine weitere, dem Betrachter zugewandt. Die Figur geht auf den historischen Buddha ´Sakyamuni zurück und trägt deshalb wesentliche Merkmale von Buddha-Darstelllungen, wie ein in Indien im 6. Jh. verbreitetes Gewand. Der elegant geschmeidge Faltenwurf des Obergewandes mit ziselierten Bordüren, die langgestreckten Finger sowie die ornamentale Gestaltung des Lotosblütenthrones lassen stilistisch auf eine Gußform der mittleren Qing-Zeit schließen.(Siegmar Nahser, 1989)

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.