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Bodhisattva Guanyin

Ident. Nr.: I D 46520

ObjID: obj:138268

Details (Expert)

Beteiligte
Guo Ruping 郭如屏 (1913–1992),
Vorbesitzer*in
Ostasiatische Sammlung (1951),
Vorbesitzer*in
Datierung
Song-Zeit (?)
Geografische Bezüge
China,
Land/Region
Material / Technik
Holz, bemalt
Abmessungen
Objektmaß: H: 109 cm
Objektmaß: B: 34,5 cm

Objektbeschreibung

Diese Skulptur verkörpert den klassischen Übergangsstil mit Tenden zur ausgereiften songzeitlichen Plastik. Charakteristisch für dieses Stil sind die elegante Standpositur mit dreifacher Ponderation und die verinnerlkichte Gesichtsdarstellung. - weicher im Umriß und wirklichkeitsnaher als frühere Skulpturen. Diadem, Weidenzweig (u.a. andere Symbole des Abschieds), Halsschmuck und Bekleidung weisen die Figur als Guanyin aus. Ihre Fassung ist durch die Farben Grün, Blau und Rotbraun bestimmt. Schwarzbraun erscheinen lediglich das felsartige Postament und Teile des Diadems. Bei der Restaurierung 1985 wurden der Kern und die Fassung konserviert und freiliegende Kreideschichten der Grundierung im Sinne optischer Geschlossenheit in der Farbe des Holzblocks patiniert. Die Figur ist vorderansichtig und gehörte möglicherweise zu einer Gruppe. (Siegmar Nahser, 1989).

Letzte Aktualisierung: 12.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}