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Ident. Nr.: III C 21929

ObjID: obj:1393708

Credit: Eigentum der Bundesrepublik Nigeria, National Commission for Museums and Monuments

Details (Expert)

Beteiligte
Max von Stefenelli (1901),
Sammler*in
Datierung
18. Jh. - 19. Jh.
Geografische Bezüge
Nigeria,
Land
Benin,
Königreich
Material / Technik
Perlen aus Korallen; Schnur
Abmessungen
Objektmaß: 0,5 x 12 x 10 cm (liegend geschlossen, wie auf dem Foto)
Länge x Breite x Tiefe: 34,5 x 0,5 x 0,5 cm (offen)
Gewicht: < 0,1 kg
Erwerbung
18. Jh. - 19. Jh, Auftragsarbeit im Königreich Benin; im Besitz des Umkreises von Oba Ovonramwen im Exil bis ca. 1908; erworben von Max von Stefenelli um 1908; verschenkt von M. von Stefenelli an das Königliche Museum für Völkerkunde Berlin, 1908.

Objektbeschreibung

Neben Messing gehörten Korallen zu den in Benin hoch geschätzten Importgütern. Koralle war das wichtigste Material für die königlichen Insignien, die in der Vorstellung Benins Geschenke des Meeresgottes Olokun waren. Bei öffentlichen Auftritten trug der König nicht nur die Kappe und unzählige Halsketten aus Korallenperlen, sondern auch sein Gewand war mit Korallenperlen übersät.
Als Zeichen ihres Status erhielten auch hohe Würdenträger vom König das Privileg, Korallenperlen zu tragen. [Benin_Königreich]

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}