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Vier Jahreszeiten, London 1792-1795, W. Hamilton

Ident. Nr.: N (33 R) 465/2009,a-d

ObjID: obj:1433666

Details (Expert)

Beteiligte
William Hamilton (1751 - 1801),
Maler*in
P.W. Tomkins,
Hersteller*in
F. Bartolozzi,
Stecher*in
Datierung
1792 - 1795
Material / Technik
Farbstich, Holzrahmen, Glas
Abmessungen
Höhe x Breite: 23 x 28 cm (Rahmenmaße 25x30x1,5cm)

Objektbeschreibung

Vier rechteckige Farbstiche im Goldrahmen und unter Glas, die Motive sind Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
a) Frühling: Pflügende und sääende Bauern, darüber ein weiblicher Genius. Druckdatum 1. May 1793
b) Sommer: Landarbeiterin beim Binden einer Garbe, junger Mann mit Hund beim verliebten Betrachten. Druckdatum 28. Febr. 1792
c) Herbst: Landarbeiter beim Schafscheren, junde Frau beim Schmücken eines Hutes mit Blumenkranz. Druckdatum 10. Nov. 1795
d) Winter: ländliche Familie am lodernden Kamin. Druckdatum 1. Juli 1795
Neurahmung um 1970. Die Stiche tragen das jeweilige Druckdatum.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."