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Vier Jahreszeiten, Karlsruhe, um 1900, Hans Thoma

Ident. Nr.: N (33 R) 470/2009

ObjID: obj:1433805

Details (Expert)

Beteiligte
Hans Thoma (1839 - 1924),
Hersteller*in
Datierung
um 1900
Abmessungen
Höhe x Breite: 50 x 55 cm (Rahmenmaß: 52x56,5x1,5)

Objektbeschreibung

Rechteckiges, gerahmtes Bild, Künstlersteinzeichnung von Hans Thoma.
Auf der Rückseite Zettel mit der Aufschrift: "Griffelkunst 110" "Jahreszeiten".
Neu gerahmtes Blatt mit der Darstellung einer Allegorie der 4 Jahreszeiten: alter bärtiger Mann ist von 4 Putten umgeben, die jeweils für die Jahreszeit charakteristische Gaben bringen. Sturm für den Winter, Schneeglöckchen für den Frühling, Getreidegarbe für den Sommer, und Birne für den Herbst.
Druckausgabe für die Griffelkunst, Nr. 110.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.