Bildnis des Bischofs Apa Abraham
Ident. Nr.: 6114
ObjID: obj:1440107
Kontakt
Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Mika Wißkirchen CC BY-SA 4.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Mika Wißkirchen CC BY-SA 4.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Markus Hilbich Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Unbekannt Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Unbekannt Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Unbekannt Public Domain Mark 1.0
Details (Expert)
- Datierung
- 590-600
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Temperamalerei auf Akazienholz
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 36,5 x 26,5 x 3,2 cmGewicht: 549,18 g
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1440107
Objektbeschreibung
Der beiderseits des Nimbus als »Apa Abraham der Bischof« bezeichnete Heilige kann höchstwahrscheinlich mit jenem Abraham identifiziert werden, der für die Jahre zwischen 590 und 620 als 14. Bischof von Hermonthis und Abt des Phoibammon-Klosters von Deir el-Bahari in Theben (auf der Luxor gegenüberliegenden Nilseite) bezeugt ist. Das Tafelbild weist vier Bohrungen auf und war zum Aufhängen bestimmt; es ist vielleicht das einzige erhaltene Amtsbildnis eines historisch bezeugten Bischofs. Apa (Vater) Abraham trägt ein purpurfarbenes Gewand und ein über beide Schultern gelegtes Omophorion, die weiße Binde der Bischöfe. In den Händen hält er ein Evangelienbuch, dessen Einband mit Edelsteinen geschmückt ist. Ein >goldener< Nimbus umgibt sein Antlitz. Abraham ist ganz im Typus koptischer Mönchsheiliger dargestellt. Immer wiederkehrende Bildnisformeln sind das große, fest konturierte Haupt mit den asketisch eingezogenen Wangen, die gottbeseelte Schau der weit geöffneten Augen, der fest geschlossene Mund mit den streng herabgezogenen Mundwinkeln und der lange, bis weit auf die Brust herabreichende Bart.
Letzte Aktualisierung: 21.07.2026
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Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.de