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Ema: Herstellung von Sojasauce

Ident. Nr.: I D 51958

ObjID: obj:1441067

Details (Expert)

Beteiligte
Hannelore Großmann (1925 - 1999),
Sammler*in
Datierung
um 1988
Geografische Bezüge
Japan,
Land
Material / Technik
Holz, Tusche, Farben, Nylonschnur
Abmessungen
Objektmaß: 11 x 17,8 x 0,9 cm

Objektbeschreibung

Die Darstellung bezieht sich - nach der Aufschrift am rechten Rand - auf die Zeit um 1843/44.

Sie zeigt die Anlieferung der Zutaten (neben Soja, Weizen und Salz) und Beschickung der Fässer für den mehrmonatigen Reifeprozess . Die Beschriftungen links benennen die Region dieses Geschenens mit dem Stadt- und dem Schreinnamen (Noda-Stadt und Atago-jinja 愛宕神社 ) , gelegen in der heutigen Präfektur Chiba-ken, nördlich von Tokyo. Oben rechts eine häufig auf Wunschtafeln zu findende Formel , 奉納, (hôno), "Die Darbringung". Kommentar: Siegmar Nahser.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}