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Türsturz mit Engeln zu Seiten des Kreuzes und Kränzen

Ident. Nr.: 3590

ObjID: obj:1442214

Details (Expert)

Datierung
verbale Datierung: 6./7. Jahrhundert
Systematik/Art
Geografische Bezüge
Entstehungsort stilistisch: Ägypten
Material / Technik
Akazienholz
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 19,5 x 110,5 x 15,5 cm

Objektbeschreibung

Im Zentrum des Balkens erhebt sich das gemmenbesetzte Kreuz Christi auf einem Hügel, der den Paradiesesberg darstellt. Es wird von zwei Engeln flankiert. Trotz der stark beschädigten Oberfläche der Figuren ist zu erkennen, dass sie das Kreuz jeweils mit beiden, mit ihrem Gewand verhüllten Händen stützten. Verhüllte Hände sind ein Gestus der Ehrfurcht orientalischen Ursprungs, der von Rangniedrigeren angewandt wird – hier den Engeln gegenüber dem Symbol des Gottessohnes. Links und rechts außen ist je ein Kranz angeordnet, gefüllt mit zwei ineinander verflochtenen Vierpassrosetten und einem achtstrahligen Stern.
Balken dieser Art dienten als Türstürze kleiner Gebäude. Das Gemmenkreuz im Paradies deutet das Leidenswerkzeug Christi zum Triumphzeichen um. Als Zeichen für die Herrschaft Christi und die Überwindung des Todes würde es gut zu einem christlichen Grabbau passen.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

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