Schrankenplatte mit Flechtbandkreuz
Ident. Nr.: 6365
ObjID: obj:1442669
Kontakt
Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Jürgen Liepe Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Mika Wißkirchen CC BY-SA 4.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Mika Wißkirchen CC BY-SA 4.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Unbekannt Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Unbekannt Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Unbekannt Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / SBM Archivaufnahme Public Domain Mark 1.0
Details (Expert)
- Datierung
- 3. Viertel 9. JahrhundertAbweichende Datierung: 2. Hälfte 8. JahrhundertAbweichende Datierung: 9. Jahrhundert
- Material / Technik
- Marmor
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 83,5 x 181,5 x 8 cm
- Erwerbung
- 1909 von Ludwig Pollak in Rom angekauft.
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1442669
Objektbeschreibung
Die Platte gehörte zu einer Schrankenanlage, wie sie im frühen Mittelalter in verschiedenen Kirchen Roms errichtet worden sind. Die von einem umlaufenden und dreifach abgestuften Rahmen eingefasste Schauseite zeigt drei große Kreismedaillons. Diese werden von einem doppelt verschlungenen dreistreifigen Kreisgeflecht mit je vier knotenartigen Schlingen gebildet. Im Innern erscheint jeweils ein Radkreuz, wobei Kreuz und umlaufender Reif mit einem zweistreifigen Flechtband belegt sind. In den Zwickeln zwischen den Kreismedaillons wachsen unten zwei Dreiblattmotive empor; während oben zwei lilienartige Doppelspiralen an gegabelten Stielen herabhängen. Die Platte ist im 16. Jahrhundert wiederverwendet worden; die Rückseite zeigt zwei Barockwappen und eine Grabinschrift. Sie deckte einst das Grab der Livia Paola Mazzatosta (1473-1563) im Hauptschiff der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom ab.
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
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sbm@smb.spk-berlin.de