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Ident. Nr.: I D 2107

ObjID: obj:144881

Details (Expert)

Beteiligte
E(duard) Gaertner (1865),
Sammler*in
Datierung
19. Jh.
Geografische Bezüge
Japan,
Land
Material / Technik
Seide
Abmessungen
Länge x Breite: 154 x 154 cm (über Ärmel) lt. KK

Objektbeschreibung

Dieser schlichte Kimono aus dem 19. Jh. besteht aus grauer Seide. Ein Kimono (きもの/着物, wörtlich "Ding zum Tragen" - vom Verb "(auf den Schultern) tragen" (着, ki) und dem Substantiv "Ding" (物, mono) ist ein traditionelles japanisches Kleidungsstück und das Nationalkleid Japans. Der Kimono ist ein T-förmiges, vorne gewickeltes Kleidungsstück mit quadratischen Ärmeln und einem rechteckigen Körper. Die linke Seite wird über die rechte gewickelt getragen. Der Kimono wird traditionell mit einer breiten Schärpe (Obi) und mit Accessoires wie zōri-Sandalen und tabi-Socken getragen. Kimonos können aus unterschiedlichen Materialen und allen erdenklichen Farben hergestellt werden.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.