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Bauernhaus im Dorf Komoro 小諸村の民家

Ident. Nr.: I D 39907

ObjID: obj:146760

Details (Expert)

Datierung
Showa-Zeit, 1979
Weitere Titel
Sammlungstitel: Bauernhaus im Dorf Komoro 小諸村の民家
小諸の民家 (Komoro no minke)
Geografische Bezüge
Japan,
Land
heutige Bezeichnung: Komoro-shi (小諸市),
Stadt
Material / Technik
Batik
Abmessungen
Objektmaß: 170x180 cm

Objektbeschreibung

Darstellung eines Bauernhauses aus Mitteljapan im architektonischen Stil der Meiji-Zeit (1868-1912). Minakawa hatte sich der Darstellung vor allem ländlich gelegener traditioneller Architektur Japans verschrieben. Sein Stil ist - wie erkennbar- flächig und stets durch kräftige Farben charakterisiert; abgeleitet aus der Färbetradition Kyotos, seiner Heimatstadt schuf er große Bilder in Batik darunter auch solche nach architektionischen Vorlagen anderer Kulturen in Ostasien und Europa.
Publ. Japanische Batikausstellung von T. Minakawa, Begleitheft zur Ausstellung im Museum für Völkerkunde-SMPK, Berlin, 8.5.-8.8.(o.O.o.J.), um 1980 (mit Abb.); zur Biografie des Künstlers vergleiche auch: Batik von T.M., Kyoto 1979 (japan., mit dtsch. Zusammenfassung). (Kommentar Siegmar Nahser).

Letzte Aktualisierung: 16.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.