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念佛來生四方公㨿引Nian fo lai sheng si fang gong ju yin, buddhistischer Text.

Ident. Nr.: I D 737

ObjID: obj:146928

Details (Expert)

Beteiligte
J.T. Rodbertus (1840),
Sammler*in
Datierung
vor 1832
Geografische Bezüge
China,
Land
heutige Bezeichnung: Zhejiang (浙江),
Provinz
Herstellungsort: Putuo Shan (普陀山),
Insel
Material / Technik
Holz
Abmessungen
Objektmaß: 75 x 49 x 4 cm
Gewicht: 7,4 kg

Objektbeschreibung

Unter der Titelzeile drei buddhistische Figuren:: Amitabha in der Mitte, links Kuan-yin (Avalokitesvara) und rechts Wen-shu (samanthabhadra), deren Füße auf Lotosblüten stehen. Darunter ist das Tor der Unterwelt zu sehen mit der "Goldenen Brücke" (die über den Fluß der Unterwelt führt) dahinter, über die zwei erlöste Seelen, begleitet von Paradiesboten mit Bannern, gehen, die am anderen Ufer von Engeln erwartet werden. Unter diesem Bildteil steht der Text. Die Tafel ist eingerahmt von zwei Drachen mit der Perle oben und unten und an den Seiten von Abbildungen der vier großen Himmelskönige.
Übersetzung der chinesischen Schriftzeichen: Wenn man immer an Buddha denkt und sein Leben nach ihm ausrichtet, dann kann man in des westliche Paradies geführt werden (gelangen).- (Aus dem Karteikartentext der Zeit um 1980).

Nachbemerkung Siegmar Nahser (Februar 2013):
Neun weitere Druckstöcke aus dieser Erwerbung zählen zu den Kriegsverlusten. Ein im Jahre 1908 erworbener Abzug dieser Platte befindet sich ebenfalls im Berliner Museum (Inv. Nr. I D 22430).

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.