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Shen wei 神位

Ident. Nr.: I D 12265 a

ObjID: obj:147307

Details (Expert)

Datierung
19. Jahrhundert, 1850er Jahre
Geografische Bezüge
China,
Land
heutige Bezeichnung: Fujian (福建省),
Provinz
Material / Technik
Tanne-Holz
Abmessungen
Objektmaß: 32 x 13,6 x 7 cm

Objektbeschreibung

Seelentafel einfacher Art, hier für einen verstorbenen Vater. Der Verstorbene hieß Chen, mit Vornamen Qingshi. Er war ein normaler Bürger, der im Jahre 1796 geboren wurde und 1851 in der Stadt Xiamen (Amoy) in der heutigen Provinz Fujian gestorben war. Seine Söhne Chen Cai und Chen Neng sind als Stifter der Tafel genannt. (M. Schwedes, 2006).
Die Tafel b) für die verstorbene Mutter ist Kriegsverlust.

Letzte Aktualisierung: 05.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.