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Ident. Nr.: N (35 I) 21/2010,1-115

ObjID: obj:1477618

Details (Expert)

Datierung
um 1934
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 23 x 65 x 40 cm (max. Höhe mit Haus, 1. Grundplatte)
Höhe x Breite x Tiefe: 22 x 56 x 40 cm (max. Höhe mit Stall, 2. Grundplatte)

Objektbeschreibung

Ein Bauernhof bestehend aus 115 Teilen:
1) Grundplatte mit Wohnhaus und Stall (Fa. Elastolin)
2) Grundplatte mit Stall (Eigenbau des Vaters von Frau Hoffmeister)
3) 1 Wohnhaus (11 x 17 x 2 cm Tiefe ohne Funktion)
4) 1 Pumpe mit Wasserbecken
5-8) 1 Planwagen mit 2 Pferden und 1 Kutscher (Peitsche des Kutschers fehlt)
9-15) 1 Wagen mit 1 Pferd, 4 Milchkannen und 1 Stoffsack
16-20) Möbel (2 Stühle, 1 Bank, 1 Schrank, 1 Tisch)
21-25) Spielfiguren
26-27) Figur mit Heukarre
28-34) 6 Pferde, 1 Fohlen
35-39) 3 Kühe, 2 Kälbchen
40) 1 Esel
41-44) 4 Schafe
45-46) 2 Ziegen
47) 1 Schnecke
48) 1 Goldfasan
49) 1 Storch Hälfte des Schnabels fehlt)
50) 1 Reh
51) 1 Pfau
52) 1 Eichhörnchen
53) 1 Igel
54) 1 grüner Salamander
55-60) 4 Schweine (1 Sau mit Ferkel), 2 Ferkel
61-62) 2 Hasen
63-64) 2 Katzen
65-69) 5 Tauben
70-72) 3 Hunde
73-79) 7 Gänse
80-89) 6 Enten, 4 Entenküken
90-100) 2 Hähne, 9 Hühner
101-115) 16 Bauklötze
Die Vorbesitzerin hat den 1. Teil des Bauernhofes 1934 von ihrem Vater geschenkt bekommen, die 2. Grundplatte ist ein Eigenbau des Vaters als Ergänzung zur 1. Platte. Jedes Jahr bekam sie einige Objekte zu Weihnachten dazu. Einige der Objekte sind von der Lineol AG Brandenburg/Havel gefertigt worden.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.