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Musique traditionnelle du Vietnam du Nord / Chants populaires de Bac-Ninh / Bande Quan Ho

Ident. Nr.: VII OA 0901.0312

ObjID: obj:1477849

Credit: ehem. Bestand des IITM, Eigentümer Senat von Berlin, im Besitz SMB-PK, Ethnologisches Museum

Details (Expert)

Beteiligte
Trân Van Khê,
Produzent*in
Datierung
Aufnahme: 1962
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Musique traditionnelle du Vietnam du Nord / Chants populaires de Bac-Ninh / Bande Quan Ho
01 Coi giâu
02 Duòng ban Kim lan
03 Ba Vi
04 Goi dò
05 Ngôi tua man thuyên
06 Xuôi Vê
07 Dêm qua nhó ban
08 So câu nhu ý
09a Nguòi oi nguòi o dùng vê
09b Ke bac nguòi Nam
09c Con nhên giang mùng
10 à 12 Enregistrements du 21.4.76 et du 22.4.76 chant des chanteuses pour TVK et chant No. 1 + 2
Geografische Bezüge
Material / Technik
—
Abmessungen
Geschwindigkeit (Band): 19 inch/s.
Spieldauer: 00:47:59 std/min/sek

Letzte Aktualisierung: 21.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.