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Sitzender Maitreya

Ident. Nr.: I D 33188

ObjID: obj:147893

Details (Expert)

Datierung
17. Jh.
Geografische Bezüge
China,
Land/Region
Tibet,
Land/Region
Material / Technik
Bronze
Abmessungen
Objektmaß: 89 x 47,5 x 30,5 cm
Gewicht: 75 kg (geschätzt)
Erwerbung
Ankauf 1914

Objektbeschreibung

Als Zukunftsbuddha wird Maitreya häufig in der „bhadrasana“, der Wohlwollenden Sitzhaltung dargestellt, mit beiden Füßen auf einem Lotospodest. Maitreyas Hände formen die dharmacakra mudra, die Geste des Ingangsetzens des Lehrrades, welches auch rechts von ihm auf einer Lotusblüte zu sehen ist. Linkerhand ist ein Gefäß mit Lebenswasser. Der Maitreya gehört zur Gruppe der sino-tibetischen Bronzen.

Sino-tibetische Bronzen
Während der Qing-Dynastie in China (1644 - 1911), insbesondere unter Kaiser Qianlong im 18. Jh., entstand ein wachsendes Interesse am tibetischen Buddhismus. Sowohl in China als auch in der Mongolei begann die Herstellung tibetischer Kunst, mit einem ganz eigenen, sogenannten sino-tibetischen Stil (auch lamaistischer Qing-Stil genannt), ohne jedes Zeichen indischen Einflusses. Charakteristisch für diesen Stil sind besondere Verzierungen in der Ausstattung, z.B. Tuch-Drapierungen und Schleifen.
SM8HF

Letzte Aktualisierung: 23.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}