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"Die Schlacht von Tonguzluq" (Nr. 9 der 西洋-Serie)

Ident. Nr.: I D 31771

ObjID: obj:148633

Details (Expert)

Datierung
Qianlong-Periode
Weitere Titel
"Die Schlacht von Tonguzluq" (Nr. 9 der 西洋-Serie)
西洋鐫刻... Xiyang juanke pingding Xiyu zhan tu di Nr.9 der Bilder von den Kämpfen zur Befriedung der Westgebiete, gestochen im Westen
Geografische Bezüge
Bezug: China,
Land
Material / Technik
Kupfer
Abmessungen
Höhe x Breite: 58,2 x 95 cm
Dicke: ca. 2,2 mm
Gewicht: 11 kg
Erwerbung
Ankauf von Anton Goebel 1911

Objektbeschreibung

Neunte Kupferdruckplatte der Serie "The Battle of Qurman, 1759“: Die Schlacht von Tonguzluq (通 古 思 魯 克 之 戰,The Battle of Tonguzluq/Le combat de Tonguzluq) [SM8HF]

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.