Logo

Ident. Nr.: D (35 M 14) 52/1974a-j

ObjID: obj:1494176

Details (Expert)

Datierung
1912/14
Material / Technik
Ahornholz, Laubsägearbeiten
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: max. 20 x 25 x 10 cm

Objektbeschreibung

10 teilige Puppeneinrichtung bestehend aus: a) Kommode mit kleinem Aufsatz, b) Vertiko mit hoher Rückwand, c) eintüriger Schrank mit Initialen I.H., l) auf der Tür, d) runder Tisch (1 Bein fehlt), e) Kommode mit 3 Schüben, f) ein Bett mit Jahresangabe 1914, g) Standspiegel - Glas fehlt zur Hälfte, h) Bank (ein Bein fehlt), i+j) zwei Stühle mit Lehne.
Die Möbel wurden vom Kaufmann Gustav Hensel aus Bitterfeld für seine 5jährige Enkelin Ingeborg angefertigt. Ingeborg wurde 1907 geboren.
Auf der Unterseite des Schrankes findet sich die Bleistift-Aufschrift: "d[er]. l[ieben]. Ingeborg zum 13. 2. 1912 vom Großvater".
In die Schranktür ist das Monogramm "IH" und auf einer Seite des Bettes die Jahreszahl "1914" eingeschnitten.
Die Möbel entstanden demzufolge nach und nach zwischen den Jahre 1912 und 1914.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."