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Das Meister Buch worinnen verzeichnet in welchem Jahre die Stadt undt Landt Meister ihr Meister Recht gewonnen.

Ident. Nr.: D (44 E 1) 434/1963

ObjID: obj:1501990

Details (Expert)

Datierung
1623 - 1865
Material / Technik
Pergament, Papier, Tinte, Lederbänder
Abmessungen
Höhe x Breite: 19,5 x 16 cm

Objektbeschreibung

Das Buch ist in ein Pergament gebunden, das mit einem lateinischen Lied mit Noten beschrieben ist. Der mit Tinte geschriebene Titel ist unleserlich. Die Blätter sind etwas vergilbt, teilweise etwas beschmutzt. Beim Vorsatz Wurmfrass.
Auf dem Titelblatt: Das Meisterbuch worinnen verzeichnet in welchem Jahre die Stadt und Landt Meister ihr Meister Recht gewonnen.
Im vorderen Teil das Verzeichnis der Meister. Hinten Eintragungen über Lehrlinge. Die Eintragungen sind von 1623 –1865 datiert. Von den vier Lederbändern, mit denen das Buch zugebunden wurde nur noch zwei vorhanden. Der Schnitt in rot und blau durch Spritzen verziert.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."