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Alceste. Oper von Christoph Willibald Gluck. Entwurf zur 4. Dekoration. Eingang in die Unterwelt

Ident. Nr.: SM 22c.123

ObjID: obj:1504350

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841),
Zeichner*in
VAN DER LEY (1636 - 1837),
Papierherstellung
Datierung
Herstellung: 1817
Herstellung des Papiers: vor 1838
Abmessungen
Blattmaß: 45,2 x 59,1 cm

Objektbeschreibung

Der Prospekt zeigt eine wilde und schroffe Felsengegend, die seitlich durch angrenzende Felskulissen ergänzt zu denken ist. Es ist der Ort, an dem Alceste sich dem Tode weiht um sich für Ihren Gemahl König Admet zu opfern. Die Ödnis der Natur symbolisiert ihr auswegloses Schicksal. Dem Schwarz des bedrohlichen Höhleneingangs in die Unterwelt konstrastiert der strahlend weiße Altar. Er ist das Zeichen der Hoffnung in dieser lebensfeindlichen Umgebung. Die Hoffnung wird erfüllt als Herkules in die Unterwelt herabsteigt, um das Königspaar zu retten.
Text: Anna Marie Pfäfflin (2011)

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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