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Undine. Oper von E. T. A. Hoffmann. Entwurf der 10. Dekoration. Kühleborns Wasserpalast

Ident. Nr.: SM 22c.173 = SM C.30 (alt)

ObjID: obj:1504401

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841),
Zeichner*in
Datierung
Herstellung: 1815/1816
Abmessungen
Blattmaß: 33,2 x 56,4 cm

Objektbeschreibung

Das Schlussbild der Zauberoper "Undine" zeigt den grün schimmernden Wasserpalast als phantastisches Traumgebilde des Wassergeistes Kühleborn. Er hat gesiegt, Undine ist in sein unterirdisches Reich zurückgekehrt und mit ihr der Sterbliche Huldbrand, der nun selbst zum Wassergeist geworden ist. Zu sehen ist das dreibogige Portal des mit Korallen, Perlen und Muscheln geschmückten Wasserschlosses. In der mittleren Arkade erscheint Kühleborn als kalte Lichtgestalt mit ausgebreiteten Armen. Zu seinen Füßen sitzt, wie eine heidnische Pietà, Undine mit dem toten Huldbrand im Arm. Im Vordergrund haben sich Wassergeister und Seenixen zu einem Reigen versammelt. Die Handlung auf der Bühne ist stillgestellt: Die Schauspieler haben sich zu einem lebenden Bild und abschließenden Lied versammelt.
Text: Anna Marie Pfäfflin (2011)

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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