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Berlin. Dom am Lustgarten. Entwurf zur Altarschranke

Ident. Nr.: SM 23a.15

ObjID: obj:1504427

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841),
Zeichner*in
Datierung
Herstellung: 1820
Abmessungen
Blattmaß: 40,8 x 95,0 cm

Objektbeschreibung

Ab 1816 beschäftigte sich Schinkel mit den Plänen zum Umbau der 1747 bis 1750 unter Friedrich dem Großen durch Boumann erbauten Domkirche am Lustgarten. Im Inneren trennte Schinkel unter anderem den Altar durch eine viereckige bronzene Gitterumfassung ab. Zur figürlichen Ausschmückung des Altargitters/Chorschranken wählte er eine Nachbildung der Zwölf Apostel von Peter Vischer am Sebaldusgrab in Nürnberg. Die Werkstatt von Rauch erhielt den Auftrag, die Figuren in ihrer Komposition zu revidieren und in "Schinkel`schem-Stil" anzupassen. Die Herstellung der Formen übernahmen Rauch, Tieck und Peter Kaufmann, ein Gehilfe in der Werkstatt von Rauch. Nach zeitgenössischen Quellen, Rauchs Tagebucheintragungen und einem überlieferten Kontrakt ging der Auftrag zur Ausführung an die Berliner Bronzewerkstatt von Christian Gottlieb Werner & Neffen C.G. Werner & Neffen. Auf der Zeichnung findet sich ein Vermerk von Schinkel, der das Blatt als Bestandteil des Kontrakts zwischen ihm und der Werkstatt von C. G. Werner & Neffen ausweist (vgl. hierzu zwei Blätter, die ebenfalls als zum Kontrakt gehörig gekennzeichnet sind: Inv. SM 26a.31 und Inv. SM B.8) und einen Entwurf mit drei Figuren in Bogenstellungen, der wohl einer anderen Verwendung der Apostelfiguren gegolten hat (Inv. SM 23c.85). Wilhelm Mila schrieb den Guss der Apostel-Figuren irrtümlich Lequine und Vuarin zu.
Text: Birgit Kropmanns (2012)

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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