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Berlin, Wilhelmplatz. Palais des Prinzen Karl von Preußen, Empfangszimmer. Exedra-Bank

Ident. Nr.: SM 49.13

ObjID: obj:1506800

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Ludwig Lohde (11.4.1806 - 25.9.1875),
Zeichner*in
Ausführung: Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841),
Inventor*in
Datierung
Herstellung: um 1833
Abmessungen
Blattmaß: 34,2 x 48,3 cm

Objektbeschreibung

Das Blatt, eine Nachzeichnung von Ludwig Lohde nach einer verlorenen Schinkel-Zeichnung, zeigt den Aufriss der Seitenwange und einen Teilaufriss der Vorderansicht einer Bank. Das Möbel gehört zu einem Ensemble aus Sesseln (Inv. SM 46.49) und Stühlen (Inv. SM 46.52) für das auch Gelber Salon genannte Empfangszimmer der Prinzessin Marie. Der Aufriss der Westwand mit der Exedra ist erhalten (Inv. SM 46.20). Das Möbel entspricht dem von Schinkel oft variierten Typus einer sog. Exedra, welche auf ein pompejanisches Grabmal aus dem 1. Jh. n. Chr. (sog. Mamia-Grabbank) zurückgeht. Der architektonische Aufbau folgt englischen Vorlagen, wie sie etwa seit 1807 durch Thomas Hopes Publikation „Household Furniture“ bekannt waren (Lit.: Thomas Hope: Household Furniture and Interior Decoration. Executed from the Designs by Thomas Hope. London, 1807, Taf. 51, Fig. 2). Das Möbel wurde 1835 und 1862 von Ludwig Lohde publiziert (Inv. Lohde 1835,2,3; Inv. Lohde 1862,9). Die Exedra wurde aus vergoldetem Holz mit Zink- und Bleigussornamenten ausgeführt, ist heute aber verschollen. Zum Palais des Prinzen Karl allgemein vgl. die Angaben zu Inv. SM 46.41.
Text: Birgit Kropmanns (2012)

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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