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Ident. Nr.: V B 2220

ObjID: obj:151638

Details (Expert)

Beteiligte
Karl von den Steinen (7.3.1855 - 4.11.1929),
Sammler*in
Geografische Bezüge
Zentral-Brasilien,
Land/Region
Bakairi,
Ethnie
Material / Technik
Holz, Muscheln, Kiefer, Federn, Pflanzenfasern
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 15 x 86 x 75 cm
Erwerbung
Kauf (Expedition) von von den Steinen 1889

Objektbeschreibung

Katalog: K.v.d. Steinen gab die Maske als "Piranyabild" (Yakuá-ikúto) an. Das Objekt wurde mit dem Steinbeil aus einer fast rechteckigen, flachen Holzplatte so herausgearbeitet, daß der mächtige Stirnteil und die Nase erhaben sind. In Holzlöcher eingesetzte durchbohrte Flußmuscheln bilden die starr wirkenden Augen. Als Mund dient ein Piranha-gebiß. Die rote Wangenbemalung besteht aus zwei Dreiecken, die mit ihrer Spitze zwischen mund und Nase zusammenstoßen. Die Bemalung solleine größere Piranha-Art dargestellt werden. In der verlängerten Nasenscheidenwand stecken jeweils 2 große Ararafedern, die ein verziertes Bambusstückchen zusammenhält. In Höhe der Ohren werden je zwei kleine, gelbe Japú-Federn als Stammesmerkmal eingesteckt. Mehrere angeflochtene Stricke verbinden die Holzmaske mit einer Bastkapuze, von der ein langer Strohbehang niederfällt.


Eintrag historische Karteikarte: Holzmaske der Bacairi; mit roten Wangen, Dreiecken, durchbohrter Nase, sowie mit Ohr und Nasenfedern.


Eintrag im historischen Hauptkatalog: Holzmaske mit roten Wangendreiecken und durchbohrter Nase

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}