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Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker. Teil 1, Abteilung 1, Blatt 17: Verzierungen griechischer Vasen

Ident. Nr.: 33.31-1991

ObjID: obj:1517394

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Johann Mathäus Mauch (22.2.1792 - 13.4.1856),
Zeichner*in
Ausführung: Johann Mathäus Mauch (22.2.1792 - 13.4.1856),
Stecher*in
Ausführung: A. Prêtre (nachgewiesen 1821 - 1854),
Drucker*in
Ausführung: Technische Deputation für Gewerbe,
Herausgeber*in
Datierung
Herstellung: 1821/1830

Objektbeschreibung

Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker. Erster Theil, Erste Abtheilung, S. 75f.:
"Die Verzierungen der 17. Tafel sind von zwei verschiedenen Gefäßen im Vatikan entnommen. Ohnerachtet der Erfinder dieser zwei Verzierungen sich völlige Freiheit für die Einzelheiten gelassen hat, und angenehm hier Reichtum und Abwechselungen empfunden werden: so hat er doch in der Anordnung der Massen und in den Windungen selbst eine strenge Symmetrie befolgt und dadurch den Reiz erhöht. Ausgezeichnet ist die die Verzierung. Ob der Kopf, welcher den Blumenkelche entsproßt, bloß Spiel der Phantasie und ein Sinnbild des Wiederauflebens feyn mag, aber die Polirene vorstellen soll, lassen wir dahin gestellt seyn. Aber der Name des Künstlers ist auf uns gekommen. Er hieß Lasimos, und schrieb seinen Namen, und daß er das Gefäß verzierte, mit dem Griffel in den feuchten Thon. Dieser Künstler gehört einer Periode an, in welcher die Kunst bereits sehr vorgeschritten war. Indeß gibt es Vasengemälde von größerer Vollendung als auf diesem Gefäße. Sie eigenen sich aber, der Verzierungskunst nicht zunächst angehörend, hier nicht zur Mittheilung. Die Verzierung ist hier nun in zwei Farben gegeben, obgleich die sie deren mehrere hat, in dem diese Farben mehr Werth für den Alterthumsforscher, als für die Nachbildung haben."

Letzte Aktualisierung: 18.03.2026

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Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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