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Ident. Nr.: I. 3586

ObjID: obj:1520374

Details (Expert)

Datierung
14. Jahrhundert
Datierung engl.: 14th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 16,7 cm
Durchmesser: 59,5 cm
Gewicht: 3300 g

Objektbeschreibung

Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor. Charakteristisches Merkmal dieses Beckens ist der neunzehnfach gezackte Rand. Das mittelhohe Becken mit steiler Wandung ist mit Figurenszenen mit Enten, Pfauen oder Schildkröten vor graviertem Grund versehen. Der Boden ist zweifach konzentrisch gegliedert. Im Zentrum erkennt man sechs sternförmig angeordnete Nischen mit Rankenwerk. Die zweite Kreisfläche zeigt sechs Medaillons, von denen nur drei zu erkennen sind. Ein Rautenband gliedert diese Fläche, deren neunzehn Rauten mit Tieren und Fabelwesen vor gravierten Ranken gefüllt sind.
Becken dieser Form sind ab dem 12. Jahrhundert in Afghanistan und Iran geläufig. Die Gestaltung dieser Prestigeobjekte diente der Repräsentation am Hof.
In den figürlichen Darstellungen und auf dem Boden sind Reste von Tauschierungen zu finden. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber ausgefallen.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.