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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Rustam im Kampf mit Afrasiyab

Ident. Nr.: I. 4628 S. 21

ObjID: obj:1521190

Details (Expert)

Beteiligte
Bestellung: Giat al-din Baysonqor (1397 - 1433),
Auftraggeber*in
Datierung
1420
Datierung engl.: 1420
hiǧra - dt.: Rabi‘ I 823
hijra - engl.: Rabi‘ I 823
Dynastie: Timuriden
Dynastie - engl.: Timurids
Weitere Titel
(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Rustam im Kampf mit Afrasiyab
Übersetzung: (Iranian anthology for Timurid Prince Baisunqur, son of Shahrukh)
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Schiras,
Ort
Abmessungen
Höhe: 28 cm
Breite: 19,5 cm

Objektbeschreibung

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Kampf Rostams gegen Afrasiab;
Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.
Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach links oben und unten ohne Trennung ausgeweitet.
Miniatur: über ganze Breite und bis an den linken äußeren Rand ohne Rahmung ausgeweitet. In Berglandschaft unter mattblauem Himmel zieht ein Reiterkampf am Betrachter vorüber: Rustam als Hauptheld und Sieger beherrscht die Szene, mit langer Lanze hat er den Gegner aus dem Sattel gehoben, der aber noch vom Boden einen Pfeil auf ihn zu schießen droht – der Kampf wird hier abgebrochen. Beide sind nur mit Goldhelmen geschützt, ohne Panzer, drei Begleiter auf Rustams und zwei auf der Gegnerseite tragen fast die gleichen Helmsorten mit Brünne und Kragen. Grasbüschel besetzen steinige Landschaft. Die Personen sind sehr groß, Bewegungen von Mensch und Pferd sind mit Dramatik dargestellt, Köpfe variieren in Farbe und Mimik. Zum Figurenstil vgl. Bild S. 245 und 315.
Übermalungen u.a. in Landschaft, am linken Pferd, der Himmel.
Randillumination: in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.