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Ident. Nr.: I. 3894

ObjID: obj:1521555

Details (Expert)

Datierung
13./14. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th - 14th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 22,4 cm
Breite: 25 cm
Tiefe: 4 cm

Objektbeschreibung

Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Die reliefierte Darstellung zeigt ein nach links galoppierendes Paar auf einem türkisfarbenen Kamel, von Tieren und Pflanzen umgeben, auf einem, mit Ranken und Blumen lüsterbemalten Grund. Es handelt sich um eine Szene aus Firdausis Schahname, dem Buch der Könige, in der die Geschichte des sasanidischen Königs Bahram Gur und seiner Geliebten Azadeh erzählt wird. Azadeh sitzt hinter Bahram Gur auf einem Kamel und spielt Harfe, während Bahram Gur mit Pfeil und Bogen ein Reh jagt.
Die Fliese war Teil eines größeren Fliesenfeldes, wie sie die Innenwände von Palästen schmückten.

Letzte Aktualisierung: 24.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.