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Ident. Nr.: I. 1761

ObjID: obj:1522953

Details (Expert)

Datierung
1309 - 1310
Datierung engl.: 1309 - 1310
hiǧra - dt.: 709
hijra - engl.: 709
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Abmessungen
Höhe: 31,2 cm
Breite: 26 cm
Tiefe: 3 cm

Objektbeschreibung

Bauinschriftentafel aus Marmor eines Mausoleums (Turba). Die Inschrift beträgt vier Zeilen im sogenannten Naschi-Duktus. Oberhalb des Inschriftenfeldes sind Motive eingeschnitten, die eine Lampe zwischen zwei Kerzen darstellen. Die Inschrift besagt, dass
das Mausoleum für den großen Emir ʿIzz ad-Din Aidamar al-Badri al-Chaznadari in den Monaten des Jahres 709H./ 1309-1310 n. Chr. erbaut wurde.
Die kursive Naschi-Schrift wurde Anfang des 10. Jahrhundert aus der Thuluth-Schrift entwickelt und diente als Kopierschrift vor allem für den Koran, aber auch als ornamentale Schrift.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.