(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Kampf der arabischen Stämme
Ident. Nr.: I. 4628 S. 315
ObjID: obj:1524779
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1420Datierung engl.: 1420hiǧra - dt.: Rabi‘ I 823hijra - engl.: Rabi‘ I 823Dynastie - engl.: Timurids
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: (Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Kampf der arabischen StämmeÜbersetzung: (Iranian anthology for Timurid Prince Baisunqur, son of Shahrukh)
- Material / Technik
- Papier, nachträglich ungleichmäßig beschnitten; gut poliert; Haupt-Textfeld: oben vier Spalten mit zweimal zwei und zweimal vier Zeilen, unten vier zweizeilige Spalten, von doppelter Randleiste getrennt, schwacher Raster; ca. 18 x 12, 5 – 13 cm; dreiseitig äußere Randleisten ca. 23, 5 x 16 cm; Text Rußtinte; Schriftduktus: fast kalligraphisches, kleines Nasta’liq; Überschriften weitläufiges Nasta’liq, mit Goldtinte in Wolken auf Goldstaub- bzw. rötlich schraffiertem Grund. Rand: diagonale Beschriftung von größerem Randleisten-Dreieck getrennt, kleineres Dreieck je am Anfang und Ende; gefüllt mit hellen Blumen und Gold-Blattwerk.
- Abmessungen
- Allgemein: 23,6 x 15,7 cmHöhe: 28 cmBreite: 19,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1524779
Objektbeschreibung
Text im Hauptfeld: Nizami, Madschnun und Laili,
Text am Rand: aus Amir Dschalal-i `Azud, Divan, Gedichte.
Bild mittig.
Miniatur: Konventionelle Komposition, nur oberhalb der zwei Berggipfel beidseitig erhöht; auf der Wiese mit verdorrtem Gebüsch kämpfen je zwei berittene Krieger mit zwei Lanzen und zwei Schwertern gegeneinander, als Darstellung des Krieges, den Madschnuns Freund Naufal gegen Lailis Stamm losgebrochen hat, um sie für ihn zu gewinnen. Durch nichts wird der Sieg gekennzeichnet – der bei Lailis Stamm lag.
Die Darstellung ist zwar im Szenenausschnitt ähnlich der ersten Stilgruppe, jedoch viel kleinteiliger und mit etwas größeren Figuren; teilweise wird sie dem Künstler des Bildes S. 245 zugeordnet, es kann aber auch ein anderer Künstler gemalt haben.
Ungewöhnlich guter Erhaltungszustand.
Rand: großes und kleinere Dreiecke mit Ornamentfüllung in Gold und hellen Gouache-Farben.
Letzte Aktualisierung: 04.03.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum für Islamische Kunst
E-Mail:
isl@smb.spk-berlin.de