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Ident. Nr.: I. 4886

ObjID: obj:1526049

Details (Expert)

Datierung
686 - 715
Datierung engl.: late 7th - early 8th century
Geografische Bezüge
Iran,
Land
Material / Technik
Gips, rote Bemalung
Abmessungen
Höhe: 39 cm
Breite: 73,5 cm
Tiefe: 19 cm
Gewicht: 25,5 kg

Objektbeschreibung

Kopf- und Halsfragment eines lebensgroßen, nach rechts gewandten Pferdes aus Stuck. Die Mähne des Tieres ist in sorgfältige S-förmige Locken gelegt, während der obere Teil der Mähne kurz geschoren ist und aufrecht steht. Das Tier trägt reich verziertes Zaumzeug, das mit einfachen und doppelten Perlbändern besetzt ist. Die Verbindungsstelle zwischen Stirnriemen und Genickstück ist mit einer siebenblättrigen Rosette verziert. Das Maul ist leicht geöffnet und lässt das Mundstück der Trense zwischen den Zähnen erkennen, aber keinen Zügelansatz. Dort sind auch rote Farbreste vorhanden.
Auf der Stirn ist ein rundes Objekt erhalten, dessen oberer Teil fehlt. Ob es sich um ein Schmuckstück handelt oder um zusammengebundene Mähnenhaare, ist nicht mehr zu erkennen. Von ihm geht ein Stab ab, der in einem mondsichelförmigen Ornament endet und drei Bohrungen zeigt. Vom Ohr ist nur ein kleines Dübelloch erhalten.
Das Fragment gehört zu einer großen Zahl an Stuckfunden aus dem Ort Nizamabad, der südlich von Rayy (Iran) lokalisiert wird und wo Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhundert offenbar umfangreiche Raubgrabungen stattfanden. Es sind unter anderem lebensgroße, halb lebensgroße und kleinere Reiterfriese gefunden worden.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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