(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh)
Ident. Nr.: I. 4628 S. 240
ObjID: obj:1526143
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1420Datierung engl.: 1420hiǧra - dt.: Rabi‘ I 823hijra - engl.: Rabi‘ I 823Dynastie - engl.: Timurids
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: (Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh)Übersetzung: (Iranian anthology for Timurid Prince Baisunqur, son of Shahrukh)
- Material / Technik
- Papier, nachträglich ungleichmäßig beschnitten; gut poliert; Haupt-Textfeld: zwei ungerahmte ein- und 8 von doppelten Randleisten getrennte vierspaltig Zeilen; ca. 18 x 12, 5 cm, äußere einfache schmalere Randleisten ca. 23, 5 x 16 cm, an allen Seiten stellenweise übermalt, auch die Bildleiste unten; Rand: nur unten 16 Zeilen diagonal beschrieben, kein Raster. Text Rußtinte; Schriftduktus: fast kalligraphisches, kleines Nasta’liq. Rand: helle Blüten und Gold-Blattwerk in umrandeten Dreiecken zu Anfang und Ende des Textes.
- Abmessungen
- Höhe: 28 cmBreite: 19,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1526143
Objektbeschreibung
Text im Hauptfeld: Nizami, Khusrau va Schirin,
Text am Rand: aus Auhadi, Divan, Gedichte.
Bild greift über Randleisten nach beiden Seitenrändern, nach oben und am rechten Rand nach unten aus.
Miniatur: Das Bild holt ebenso weit wie das vorige aus und füllt textumschlingend etwas mehr als die Hälfte der gesamten Seite. In gestaffelter Hügellandschaft übernachten Khusrau und Schirin unter Goldhimmel in einem Rundzelt mit weitgespanntem Schirm-Vordach, dessen zentrale Zeltstange die Randleiste des Textfeldes nutzt. Ein Löwe war herangeschlichen, wurde aber von Khusrau im Nachtgewand mit Faustschlag – in Bogenschützenhaltung – erledigt, wie Schirin vor dem Zelt sowie vier Begleiter hinter einem Hügel mit Zeichen des Staunens beobachten. Die Zeltarchitektur ist mit großer Präzision, die Personen eher groß wiedergegeben, das Bild könnte zur Gruppe der vorigen drei Bilder dieses Epos gehören.
Übermalungen in Landschaften und an Gesichtern.
Rand: diagonale Beschriftung nur von zwei kleineren Dreiecken ohne Randleisten begrenzt; Ornamentfüllung in Gold und hellen Gouache-Farben.
Letzte Aktualisierung: 04.03.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum für Islamische Kunst
E-Mail:
isl@smb.spk-berlin.de