Demotisches Ostrakon mit einem Tagebucheintrag der Tempelverwaltung von Armant
Ident. Nr.: P 762
ObjID: obj:1534362
Kontakt
Einrichtung:
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
E-Mail:
aemp@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Sandra Steiß CC BY-SA 4.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Sandra Steiß CC BY-SA 4.0
Details (Expert)
- Beteiligte
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Demotisches Ostrakon mit einem Tagebucheintrag der Tempelverwaltung von ArmantÜbersetzung: Demotic ostracon with a diary entry of the temple administration of Armant
- Material / Technik
- Ton, gebrannt (Material); einseitig, beschriftet (Technik)
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 19,6 x 17 x 0,7 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1534362
Objektbeschreibung
Aus Armant stammt ein Konvolut von neun Ostraka in Berlin, die zu einer privaten Tagebuchführung von Schreibern aus der Tempelverwaltung von Armant gehören.
Die Schreiber notierten in ich-Form, wieviel Rationen sie an Brot (ägptisch "aq") zu bestimmten Tagen und an Festen erhielten und was sie davon entweder selber aßen oder weiterveräußerten. Die Rationen scheinen aus dem staatlichen Speicher zu kommen. Es bleibt unklar, ob hier mehrere Schreiber-Kollegen belegt sind, oder nur ein Schreiber mit verschiedenen Schreibgehilfen die Ostraka geschrieben hat. Belegt ist der Tempelbeamte Petubastis, U. Kaplony-Heckel datiert die meisten Stücke in ein einziges Regierungsjahr in der späten Ptolemäerzeit.
Zu diesem Konvolut gehören noch drei Stücke in Paris, darunter ODL 655.
Die Ostraka wurden zusammen mit diversen anderen Ostraka von Adolf Erman in Karnak von einem Antikenhändler erworben.
J. Moje, nach U. Kaplony-Heckel
Die Schreiber notierten in ich-Form, wieviel Rationen sie an Brot (ägptisch "aq") zu bestimmten Tagen und an Festen erhielten und was sie davon entweder selber aßen oder weiterveräußerten. Die Rationen scheinen aus dem staatlichen Speicher zu kommen. Es bleibt unklar, ob hier mehrere Schreiber-Kollegen belegt sind, oder nur ein Schreiber mit verschiedenen Schreibgehilfen die Ostraka geschrieben hat. Belegt ist der Tempelbeamte Petubastis, U. Kaplony-Heckel datiert die meisten Stücke in ein einziges Regierungsjahr in der späten Ptolemäerzeit.
Zu diesem Konvolut gehören noch drei Stücke in Paris, darunter ODL 655.
Die Ostraka wurden zusammen mit diversen anderen Ostraka von Adolf Erman in Karnak von einem Antikenhändler erworben.
J. Moje, nach U. Kaplony-Heckel
Letzte Aktualisierung: 03.07.2026
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Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
E-Mail:
aemp@smb.spk-berlin.de