Mehrzoniges Kapitell mit Blattwerk und ehemals Vögeln auf den Ecken
Ident. Nr.: 6392
ObjID: obj:1549155
Kontakt
Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Antje Voigt CC BY-SA 4.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Fotograf*in
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / SBM Archivaufnahme Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / SBM Archivaufnahme Public Domain Mark 1.0
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 450–550Datierung: 5./6. JahrhundertDatierung: 5. Jahrhundert
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Marmor
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: max. 52,6 x 64,6 x 64,7 cmGewicht: 272 kgDurchmesser: 42 cm (unten)
- Erwerbung
- 1910 durch Theodor Wiegand in Konstantinopel erworben.
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1549155
Objektbeschreibung
Das vor allem in seinen oberen Teilen stark bestoßene Kapitell setzt sich aus Zonen unterschiedlicher Elemente zusammen. Über einem Fußring mit hängenden Blättchen umzieht eine Reihe feingezahnter Akanthusblätter den kelchförmigen Kapitellkörper. Dieser ist mit konkav gehöhlten Zungenformen verziert. An der Kante des Kapitellkelchs setzte ein heute weitgehend weggebrochener Blattkragen an, der ursprünglich die jetzt sichtbare glatte Fläche darüber weitgehend verdeckte. An den Kapitellecken sitzen auf diesem Blattkragen Vögel, von denen Ansätze der Körper erhalten sind. Darüber folgt eine Zone Eckvoluten, zwischen denen sich ein weiterer Blattkragen aus feingezahntem Akanthus spannt. Den Abschluss bildet eine an den Seiten eingezogene, blattverzierte Deckplatte.
Nach zwei Kapitellen dieses Typs, die sekundär am Vortor des Goldenen Tores der Landmauer von Konstantinopel verbaut sind, wird der Typus Vortorkapitell genannt. Er wurde in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts entwickelt, scheint aber auch noch im 6. Jahrhundert hergestellt worden zu sein.
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
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sbm@smb.spk-berlin.de