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Ident. Nr.: N (53 Y) 390/2010

ObjID: obj:1549762

Details (Expert)

Datierung
um 1940/60
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 29 x 20 x 20 cm
Durchmesser: Flügelrad 20 cm

Objektbeschreibung

Drehpyramide mit rechteckiger, gelber Grundplatte, ansonsten sind die Farben der Pyramide blau, weiß, gold. Der Drehteller, die 4 Seitenteile, die Mittelachse und die 4 Kerzenhalter sind aus Holz mit blauer Farbgebung, z.T. in Gold abgesetzt. Auf dem Teller stehen 4 gedrechselte weiße Engel mit bodenlangem Kleid, braunen Haaren mit je 5 weißen Punkten darauf, sie halten die Arme nach vorn. Arme und Flügel der Engel sind aus Holz ausgesägt. Höhe der Figuren beträgt ca. 4 cm.
Das hölzerne Flügelrad hat an den Enden eine blaue Farbgebung, wie auch der Mittelknauf, der zur Aufnahme der Flügel und Achse dient. Den oberen Abschluss der Pyramide bildet ein sechszackiger goldener Stern aus Holz, der oben aufgesteckt wird.
Die Unterseite der Bodenplatte ist ohne Herstellerangaben, das unbemalte Fichtenholz zeigt mit Spuren von 4 Auflagen.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."