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Ident. Nr.: N (35 A) 426/2010

ObjID: obj:1555938

Details (Expert)

Datierung
um 1900
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 45 x 29 x 26 cm

Objektbeschreibung

Vollplastische Teepuppe, auf Flaschenhals aufgesetzt. Langes blondes, hochgestecktes, mit kleinen Perlen verziertes Kopfhaar. Schmales Gesicht mit blauen Augen und rotem Mund. Silberne Perlenkette am Hals. Rotes Oberteil mit floraler Verzierung und schwarzen Rüschen am Kragen, daran lange Puffärmel mit Verzierung und schwarzen Rüschen am Handgelenk. Brosche in Form eines Marienkäfers an Hüfte. Rote Schürze mit floraler Verzierung, darunter schwarzer Rock. Unterrock in rosa-weiß karierter Optik, besetzt mit floralem Spitzenmuster. Unterkörper nicht vorhanden.
Beiliegend 3 Nachbildungen von 3 Musikinstrumenten:
a) Geige mit Bogen
b) Mandoline
c) Gitarre

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."