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Neustadt Adventskalender Nr. 10

Ident. Nr.: N (47 B) 400/2010,42

ObjID: obj:1558273

Details (Expert)

Beteiligte
Juliane Hackbeil,
Entwerfer*in
Stella Bouchette,
Vorbesitzer*in
Datierung
2007
Material / Technik
Pappe, Papier, bedruckt
Abmessungen
Höhe x Breite: 59,5 x 21,1 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiger Kalender, mit einer Falzung in der Mitte (zum Zusammenklappen), naiver Zeichenstil mit Tusche und Feder (gedruckt).

In der Mitte des Bildes steht ein großer , dreieckiger, spitz zulaufender Tannenbaum, der den größten Teil des Kalenders einnimmt. Die Frontansichten der Häuser und Kirchen der Dresdner Neustadt sind wie eine Girlande aneinandergereiht. Diese ist gleich einem Weihnachtsschmuck um den gesammten Baum bis hin zur Spitze gewickelt. Auf den Seitenflanken des Baumes laufen die heiligen drei Könige, ein Elefant, weitere Könige, Passanten, Bürger, Kinder und Schafe hinauf.

Der Baum steht auf einem verschneiten kleinen Hügel auf dem Kinder Skifahren und Rodeln. Im Vordergrund treffen sich Passanten und ein Straßenmusiker macht Musik. Im Hintergrund sieht man die Sihouette der Schlösser und Kirchen von Dresden. Auf der Spitze des Baumes prangt ein roter Stern. Um ihn herum fliegen zahlreiche Engel.
Der Hintergrund des Bildes ist grau-blau meliert.


Öffnet man ein Türchen, so ergänzt das dahinter befindliche Bild die Zeichnung des Kalenderblattes.
Oben in der Mitte ein Loch zum Aufhängen des Kalenders.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."