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Am Weihnachtsbaume

Ident. Nr.: N (47 B) 400/2010,55

ObjID: obj:1560489

Details (Expert)

Datierung
2008
Material / Technik
Papier, Farbdruck
Abmessungen
Höhe x Breite: 59 x 42 cm

Objektbeschreibung

Edition Bloomsbury K & J im Coppenrath Verlag, ISBN 978-3-8157-9331-2
Am Weihnachtsbaume, ( mit Liederzetteln) Kacirek/ Koppe/ Biermann (955)

Das Kalenderbild zeigt einen Einblick in ein großes Wohnzimmer, in dem vorweihnachtliches Treiben herrscht. An der Decke hängt ein Adventskranz mit brennenden Kerzen, von dem gerade ein Eichhörnchen abspringt. Im Raum sind mehrere Personen und Tiere, die gemeinsam auf Instrumenten Musik machen. Durch eine an einer Treppe liegende, erhöhte Tür tritt gerade eine weitere Gruppe Kinder und Tiere ein. Auf dem Boden hocken zwei Kinder und knacken Nüsse in einem Nussknacker. Am Klavier sitzt ein Krodkodil und singt. Auf dem Sofa sitzen zwei Männer und ein Esel und essen Kekse. Im linken oberen Bildteil gibt es einen Einblick in die Küche, in der ein Mann mit einer Weihnachtsmütze etwas rührt und ein weiterer den Weihnachtsbaum schmückt.
Außen ist ein breiter roter Rand, auf den Schneekristalle gedruckt wurden, die mit weißem Glimmer verziert sind.

Statt der Adventskalendertürchen sind bei diesem Kalender 24 Halbbögen in das Papier geschnitten, in die die beigefügte Zettel mit Weihnachtsliedern gesteckt werden.
Auf den eingesteckten Zetteln ist jeweils die 1. Strophe des Weihnachtsliedes abgedruckt und fröhlich illustriert.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."