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Die vier Jahreszeiten und die vier Elemente

Ident. Nr.: N (33 R) 475/2010,a-d

ObjID: obj:1560512

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
1687
Abmessungen
Höhe x Breite: je: 27 x 32 cm (Rahmenmaß 40,5x45x1,5)

Objektbeschreibung

Rechteckige gerahmte, kolorierte Kupferstiche mit den Motiven der 4 Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
a) Frühling und Erde
b) Sommer und Wasser
c) Herbst und Luft
d) Winter und Feuer
Die graphischen Darstellungen dienten zur Gestaltung von Wandteppichen.
Vgl.: Tapisseries du Roy, ou sont Representes
Les Quatre Elements et Les Quatre Saisons.
Avec
Les Devises Qvi Les Accompagnent et leur Explication.
Königliche Französische Tapezereyen.
oder überaus schöne Sinn-Bilder in welchen Die vier Element samt den Vier Jahr-Zeiten Neben den Dencksprüchen und ihren Außlegungen vorgestellt werden.
Aus den Original-Kupffern nachgezeichnet und den Kunstliebenden zu Nutzen und Ergötzen an den Tag gegeben und verlegt durch Johann Ulrich Krauß, Kupferstecher in Augsburg.
Gedruckt daselbst duch Jacob Koppmayer.
M. DC. LXXXVII.
Neurahmung durch die Schenker.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."