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a) o.T., b) o.T., c) o.T. EL, d) Edles nur künde die Sprache der Töne, e) o.T., f) per aspera ad astra, g) o.T., h) o.T., i) o.T

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,09a-i

ObjID: obj:1564343

Details (Expert)

Datierung
1900/20
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 80 x 51 cm (für den Platzbedarf aller 9 Bänder)

Objektbeschreibung

Neun Lautenbänder zu einem Bündel verknotet

a) hellgelbes Seidenband zu 2/3 bestickt mit Blumen im Plattstich. Blaue Glockenblumen, rote Blüten, grüne Blätter.

b) weinrotes Seidenband, bestickt mit Stickgarn im Plattstichen. Mittig ein orange-rot-grüner Schmetterling, darüber und darunter umrahmt von weiß-beige-gelben Stiefmütterchen.

c) Apricotfarbenes Seidenband, bestickt mit dem Monogramm EL.

d) Senfgelbes Seidenband, bestickt mit braunem Stickgarn " Edles nur künde die Sprache der Töne.", darunter eine braun umrandete Laute, die von Blütenranken umrahmt wird.

e) Braunes Ripsband. Im unteren Drittel bestickt mit Stickgarn, Blütenranke mit sternförmigen orangefarbenen Blüten.

f) Mittelblaues Seidenband, bestickt mit orangefarbenem Stickgarn im Plattstich. Schriftzug " per aspera ad astra". Mittig darunter ein Zweig grüner Blätter.
Am Ende des Bandes gelb-orangefarbene Rosen im Plattstich gestickt.

g) Schwarzes Seidenband. Vollständig bestickt mit einem Muster aus rotem und weißem Stickgarn im Kreuzstich.

h) Beigefarbene Klöppelspitze aus Seide/Kunstseide ? Am Ende Fransen.

i) Altrosafarbenes Ripsband bestickt mit zahlreichen kleinen hellblau-weißen und dunkelblau-weißen Blüten.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."