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a) Machen wir's den Schwalben nach.; b) Mach es wie die Sonnenuhr zähl die heiteren Stunden nur; c) Freut Euch des Lebens

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,14a-c

ObjID: obj:1565186

Details (Expert)

Datierung
1900/20
Geografische Bezüge
Material / Technik
Seidengewebe, bestickt, bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite: 84 x 17 cm (für den Platzbedarf aller 3 Bänder)

Objektbeschreibung

a) Grünes Seidenband, bemalt mit dem gelben Schriftzug "Machen wir's den Schwalben nach". Darunter am Ende des Bandes ein gemaltes farbiges Bild von 2 Schwalben die im Grünen an einem Wassertrog sitzen.

b) lilafarbenes breites Seidenband bestickt mit orangefarbenen Stickgarn mit dem Schriftzug "Mach es wie die Sonnenuhr zähl die heiteren Stunden nur". Umrahmt wird der Schriftzug oben von einer gestickten Sonnenuhr mit einer strahlenden Sonne und unten von einer Blütenranke. Darunter ist das Monogramm ER eingestickt. Am Ende des Bandes eine gebundene Trottel in der Farbe des Stickgarnes. Oben wurde das Seidenband einmal umgeschlagen. Der Umschlag hat an seinem zugespitzten Ende ebenfalls eine Trottel.

c) Magentafarbenes Seidenband mittig bestickt mit sonnengelbem Stickgarn "Freut Euch des Lebens". Darunter ein jugendstilartiges Ornament in den Farben blau, gelb, grün, weiß, orange.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."