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a) Grün ist die Heide, b) Dem frohen Wanderer., c) o.T., d) Gedenke froher Stunden, e) o.T., f) Schön ist die Jugend g) o.T., h) o.T.

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,15a-h

ObjID: obj:1565196

Details (Expert)

Datierung
1900/20
Geografische Bezüge
Material / Technik
Seidengewebe, bestickt
Abmessungen
Höhe x Breite: 69 x 37 cm (für den Platzbedarf aller 8 Bänder)

Objektbeschreibung

Acht Lautenbänder zu einem Bündel verknotet

a) Cremefarbenes Seidenband bestickt mit hellgrünem Stickgarn "Grün ist die Heide". Darunter ein gesticktes Bild. Ein Bauernhaus in einer Landschaft, ein Weg darauf zuführend.

b) Weißes Seidenband, bestickt mit hellgelbem Stickgarn im Plattstichen "Dem frohen Wanderer". Darunter ein gesticktes Oval aus gelb-grünen Blumenranken, oben verziert mit roten Blüten.

c) Rotes Seidenband ohne Stickerei oder Malerei.

d) Rosefarbenes Seidenband, bestickt mit hellgelbem Stickgarn " Gedenke froher Stunden.", darunter eine gestickte blaue Kornblume mit weißen Blättern.

e) Rotes Seidenband ohne Stickerei

e) Winterweißes Seidenband, mittig bestickt mit hellgelbem Stickgarn "Schön ist die Jugend". Darunter eine gestickte Blumenranke mit apricotfarbenen Blüten.

f) Gelbes Seidenband ohne Stickerei.

g) Lilafarbenes Seidenband ohne Stickerei.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."