Logo

Arriée des Restes Mortels de Napoléon à Courbevoie, Nr. 2

Ident. Nr.: N (33 R) 497/2010

ObjID: obj:1569847

Details (Expert)

Beteiligte
Michel Dannenberger,
Vorbesitzer*in
Datierung
1840
Material / Technik
Holzstich?, Holzrahmen
Abmessungen
Höhe x Breite: 27,5 x 32,5 cm (Rahmenmaß 34,5x39,5x1,5)

Objektbeschreibung

Rechteckiges Wandbild, Titel "Arriee des Restes Mortels de Napoléon à Courbevoie", unter Glas, mit breitem Holzrahmen.
Rückseite des Bildes überklebt, Bild mit dem Titel "Blüchers Uebergang über den Rhein in der Neujahrsnacht 1813-14. (Mit Text.)
Darstellung der Überführung der sterblichen Überreste Napoleons in einem Sarg nach Frankreich. Im Hintergrund ist ein Dampfschiff zu sehen. Das Blatt gehört zu einer Serie von vermutlich vier zusammengehörigen Graphiken.
Rückseitig verklebt mit einem Holzstich mit der Darstellung von Blücher auf dem Übergang über den Rhein bei Kaup nach einer Zeichnung von Otto Fikentscher. Originalverklebung um 1870.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."